Arbeitsgruppe Unternehmensmodellierung und -simulation
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Simulation

Die Arbeitssgruppe "Unternehmensmodellierung und -imulation" untersucht und entwickelt Methoden und Technologien zur diskreten Simulation komplexer Systeme in unterschiedlichen Unternehmensbereichen und zur Integration von Simulationen in die unternehmensweite IT-Architektur. Neben dem klassischen Aufgabengebiet der Simulation zur Unterstützung der Planung von komplexen Systemen wird ein weiterer Schwerpunkt auf die simulationsbegleitende Steuerung derartiger Systeme gelegt.

  • Verteilte Simulation - Verteilte Simulationsmodelle bestehen aus mehreren einzelnen Modellen, die untereinander Daten austauschen und sich synchronisieren müssen. Ziele des Zusammenschlusses der z. T. auch heterogenen Komponenten sind die Wiederverwendbarkeit existierender Komponenten und das Erreichen neuer Funktionalitäten des Verbundes, welche die einzelnen Komponenten allein nicht erreichen. Die praktische Umsetzung erfolgt auf der Basis der HLA-Architektur als ein internationaler Standard zur Entwicklung von verteilten Simulationen. Die Arbeit des High Level Architecture-COTS Simulation Package Interoperability Forum HLA-CSPIF wird aktiv unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut Magdeburg (IFF) und Industriepartnern wird an praktischen Lösungen für unterschiedliche Industriezweige gearbeitet.


  • Simulation und Virtual-Reality(VR)-Systemen - Die Kopplung von kommerziellen diskreten Simulationssystemen mit Virtual-Reality(VR)-Systemen eröffnet neue Möglichkeiten im zeitlichen Zusammenspiel des Produkt- und Prozessdesigns, in der Einrichtung von virtuellen Trainingszentren und im gemeinsamen Simulationsmodellreview verteilter Mitglieder eines Simulationsprojektes. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut Magdeburg (IFF) wird an Methoden und Techniken zur zeitlich-parallelen Kopplung kommerzieller Simulationssysteme mit interaktiven VR-Systemen gearbeitet.


  • Simulationsbasierte Frühwarnsysteme - In Abhängigkeit vom aktuellen Ist-Zustand realer Produktionssysteme und prognostizierten Einflüssen auf dieses System sind Simulationen über mögliche Zustände des realen Systems für einen kurzfristigen Vorhersagehorizont zu erstellen. Für erkannte Ausnahmezustände sind geeignete Maßnahmen abzuleiten, und diese Maßnahmen sind wieder mittels Simulation zu überprüfen. Für die Entwicklung und den Einsatz derartiger Systeme wird gemeinsam mit Industriepartnern an geeigneten Methoden und Techniken gearbeitet.

  • Simulation Service Providing - Simulation Service Providing (SSP) verfolgt die Idee, das Application Service Providing (ASP) für Simulationen anzuwenden und weiterzuentwickeln. Das schließt kooperatives Arbeiten an Projekten, Spezifikationen und Modellen ein und gestattet eine Nutzung von Diensten zum Rechnen der Simulationen und zur Analyse der Ergebnisse. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen wird an der Entwicklung von Methoden und Tools gearbeitet.

 

 

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Letzte Änderung: 20.02.2011 - Ansprechpartner: E-Mail  Webmaster
 
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